|
Nachdem bei unserer
ersten Wanderung zur Wave das Wetter nicht optimal war, besorgen wir
uns eine |
|
Die Vorfreude ist groß, die
Aufregung deutlich geringer als beim letzten Mal. Wir waren ja schon mal
da, |
|
Bei schönem Wetter sieht das doch gleich alles ganz anders aus ! |
|
Heute macht
das Fotografieren richtig Spaß - nicht nur uns, sondern auch unserem
japanischen Mitstreiter, |
|
Trotz zahlreicher Fotostopps schaffen wir die 5 km in 1:15 Stunden. |
|
Die Temperaturen sind mit
3,5 ° C im Schatten und 12 ° C in der Sonne angenehmer als beim ersten
Mal. |
|
Die Wärme täuscht - es
herrscht immer noch Winter. An einem steilen Abhang kommt Elisabeth ins
Rutschen. |
|
Der vereiste Bach vor der Wave ist immer noch da, also klettern wir wieder außen rum. |
|
Die Eisplatte in der Wave ist getaut - und hat sich in einen kleinen See verwandelt. |
|
Aber das verleiht dem ganzen noch einen gewissen Reiz. |
|
Wir sind überglücklich. |
|
Das amerikanische Paar, das bereits
eifrig am Fotografieren ist, scheinbar nicht. |
|
Kein "Hi, how are you doing ? Isn't that WONDERFUL ?" |
|
"Oh yes, it is ! Absolutely SPECTACULAR ! America is the most beautiful country on earth !!!" |
|
Wir genießen schweigend und jeder für sich. |
|
Und wir schaffen es, uns gegenseitig
nicht ständig ins Bild zu laufen. Und sind froh,
dass wir |
|
Schließlich wandert die Sonne in die
Wave - wir hinterher, noch die letzten Bilder, die wir für |
|
Auch auf dem Rückweg fotografieren wir noch ausgiebig. |
|
Wir haben nur noch Augen für die vielen Naturwunder
um uns
und entdecken dabei erstaunlich |
|
Vielleicht ein wenig zu viel Neues. |
|
Wir sind vom Weg abgekommen. |
|
Wir waren uns zu sicher,
weil wir schon mal hier waren. Das kann in der Wildnis zum Verhängnis |
|
Die 12 ° C in der Sonne
fühlen sich immer noch wie 25 ° C an, der Gatorade geht langsam |
|
Vielleicht
hätten wir nicht so oft hier mal rauf und dort mal runter und da drüben
noch ein bisschen |
|
Unsere amerikanischen
Mitstreiter sitzen wohl immer noch in der Wave und freuen sich, |
|
Wir sind auf uns allein gestellt. |
|
Man soll immer oben am
Bergrücken bleiben, um das Ziel nicht Was auf dem Hinweg gut ist,
kann auf dem Rückweg nicht schaden. |
|
Wir haben schon schwierigere
Wanderungen bei Mords-Hitze bewältigt und sind auch schon vorzeitig |
|
Und so gehen wir weiter -
steil bergab, in sehr schwierigem Gelände. Irgendwann wird es extrem
steil - |
|
Wenn das hier bloß nicht so steil wäre ! |
|
Ich bin heute schon mal
ausgerutscht - vermutlich auf einer unsichtbaren Eisplatte. Das Gelände
liegt |
|
Kein Problem, meint mein wackerer Mitstreiter. "Da kannst du mühelos runter gehen !" |
|
Sagt's und saust ein paar Meter den steilen Abhang runter - leider nicht ganz freiwillig und auf allen Fünfen. |
|
Stellenweise ist das Eis halt nicht zu sehen. |
|
Manfreds Knochen bleiben zum Glück heil, das Objektiv unserer neuen Digitalkamera nicht - Totalschaden. |
|
Wir nehmen es gelassen. Lieber Sachschaden als Personenschaden. |
|
Manfred klettert tapfer
weiter, ich rutsche die letzten steilen Passagen auf allen Fünfen runter
- etwas langsamer |
|
Kurze Zeit später ist es geschafft - wir sind wieder auf dem regulären Weg. Der Rest ist ein Kinderspiel. |
|
Und wir sind uns einig: Das war sicher die teuerste Wanderung unseres Lebens, aber die Wave ist es wert ! |
Wave Unsere erste Wanderung in der Wave
Wandern in der Wildnis Mushroom Rocks in der Paria Wildernis