So entsteht eine digitale Audivision (HDAV = High Definition Audiovision):

1. Schritt - Reisen nach Drehbuch ( Storyboard ) 

Eine Reise-Show ist kein Zufallsprodukt aus den Bildern, die wir gerade haben, sondern sie wird von langer Hand vorbereitet.

So reisen wir bereits mit klaren Vorstellungen, was wir unseren Zuschauern präsentieren möchten und entwickeln daraus
das sog. „Storyboard“ – also das Drehbuch für unsere Show.

Vor Ort bereisen wir gezielt die Orte, die wir später vorstellen wollen. Manchmal ist etwas Geduld nötig – wenn
beispielsweise das Wetter nicht mitspielt.

Wenn ein lang anhaltendes Tief über einer Region liegt, hilft nur noch eines: Flucht in eine Region, in der das Wetter
foto-freundlicher ist.

Ist dann im Ausgangsgebiet endlich Besserung in Sicht, legen wir schon mal 1.000 km an einem Tag zurück, um doch 
noch zu unseren Fotos zu kommen.

Und wenn dort das nächste Tief im Anmarsch ist, fahren wir auch mal nach einer 5-stündigen Wanderung noch 500 km,
um das nächste Gebiet noch bei guten Bedingungen zu fotografieren.


2. Schritt - Auswahl der Bilder

Nach der Reise haben wir die Qual der Wahl.

Aus über 5.000 Bilder die 400-450 richtigen auszuwählen, die wir unseren Zuschauern präsentieren, 
ist gar nicht so einfach.

Mit etwas Abstand treffen wir nach und nach die endgültige Auswahl – schrittweise pro Gebiet.

Die endgültige Entscheidung, ob ein Bild in die Show kommt oder nicht, fällt manchmal erst beim Programmieren.

3. Karten und Texteinblendungen

Die Landkarten, mit denen wir in der Show und im Internet die Reiseroute und die Lage der vorgestellten Gebiete
aufzeigen und die Eröffnungs- und Schlussbilder der Show erstellt Manfred mit einem Graphikprogramm am PC. 

4. Schritt - Texte

Die Texte verfasst Elisabeth zum großen Teil bereits auf der Reise.

Informationen zu Parks, Tieren und Vegetation finden wir in Reiseführern, Naturführern, Broschüren, die wir vor Ort 
in den Parks erhalten, aber auch aus anderen Publikationen, Dokumentation im Fernsehen und natürlich aus dem 
Internet.

Vor Ort können wir zusätzliche Informationen auch bei Besucherzentren einholen. Oft fragen wir auch noch nachträglich 
per E-Mail bei Nationalparks oder anderen Institutionen nach.


5. Schritt - Spezial-Effekte 

Abwechslung ist das halbe Leben - auch in einer Diashow oder digitalen Audiovision. Deshalb versuchen wir, 
immer wieder neue Effekte in unsere Show zu zaubern, um unsere Zuschauer möglichst gut zu unterhalten.

Zwei Bilder nebeneinander zu zeigen ist in vielen Shows schon zum Normalfall geworden - bei uns ist es die 
Ausnahme. Aber in einigen Fällen bietet es sich einfach an. 

Die digitale Technik erleichtert hier vieles und eröffnet neue Möglichkeiten.

Ein Pfeil, der auf etwas hinweist, ersetzt den Laserpointer in der Show.

Kamerafahrten und Zooms setzen wir nur sparsam ein - hier ist weniger oft mehr. Aber bei manchen Bildern lohnt es sich.

Überzeugen Sie sich selbst ! Wann und wo Sie unsere Show sehen können, erfahren Sie unter Termine.

6. Schritt - Musik und O-Ton

Die musikalische Untermalung einer Show ist sehr wichtig.

Eine Landschaft wirkt mit stimmiger Musik noch viel eindrucksvoller und intensiver.

Natürlich muss die Musik zu den Bildern passen.

Deshalb hört Elisabeth sich ein Musikstück, das für die Show in Frage kommt, sehr oft an.

Häufig erscheinen Bilder und Landschaften ganz von selbst vor ihrem geistigen Auge – dann ist das Stück 
optimal geeignet.

Manchmal dauert es ein bisschen länger, bis sie sich die Landschaften beim Klang der Musik vorstellen kann.

Gelingt das gar nicht, so ist das Stück für die Vertonung dieses Gebiets ungeeignet.

Dass wir uns auch bei der Musikauswahl besonders viel Mühe geben, lohnt sich offensichtlich, denn bisher haben 
uns bei jeder Vorführung Zuschauer auf unseren Soundtrack angesprochen. 

Die beste Musik schreibt oft die Natur - deshalb setzen wir so oft wie möglich O-Ton ein - lauschen Sie einem Wasserfall, 
dem Rauschen der Wellen beim Sonnenuntergang, Walgesängen, einem Maori-Konzert, einem hawaiianische Luau oder 
dem bunte Treiben am Strand von Waikiki.


7. Schritt - Programmierung

Das Programmieren einer digitalen Audiovision hat nichts mit klassischer Programmierung mit IF-ELSE und GOTO-Befehlen 
zu tun.

Zum Glück ist "Wings Platinum" von Stumpfl sehr benutzerfreundlich und wir können die ganze Show  am PC simulieren.
Wir binden alle digitalen Aufnahmen in das Programm ein und können die gesamte Show am PC simulieren. Den Beamer
brauchen wir erst am Schluss zur Kontrolle.

Anpassung Bilder – Text

Der Programmierer – in unserem Fall die Programmiererin – passt die Bildabfolge an Musik und Texte an. Wie lange ein 
Bild auf der Leinwand sichtbar ist oder wie schnell oder langsam das nächste Bild eingeblendet wird (Überblendung), hängt 
von verschiedenen Faktoren ab.

Bei besonders spektakulären Bildern möchten wir dem Zuschauer etwas mehr Zeit zum Betrachten gönnen. Eine relativ
unscheinbare Pflanze, die in erster Linie demonstrieren soll, dass es sogar in sehr trockenen Gegenden Vegetation gibt,
kann etwas kürzer stehen bleiben.

Wird ein Bild kommentiert, so richtet sich die Standzeit danach, wie lange der oder die Vortragende spricht. Man kann
diese Zeiten fest vorgeben – wenn es sich um sehr kurze Informationen handelt - oder aber flexibel gestalten, indem man
eine beliebig lange Pause einfügt. In diesem Fall wird die Show dann per Knopfdruck fortgesetzt.

Anpassung Kommentare ans Publikum (für die Live-Präsentation)

Bei flexiblen Sprechzeiten können wir auch einmal eine spontane Zuschauerfrage beantworten oder eine Information
hinzufügen (wenn das Publikum einen besonders wissbegierigen Eindruck macht) oder natürlich auch weglassen. 
Wenn beim Reinkommen schon jeder Dritte fragt, wie lange es denn dauert, sollte Elisabeth vielleicht ein wenig 
weniger reden, damit die Leute auch wieder nach Hause kommen.

Anpassung Bilder – Musik

In Diashows und HDAV-Shows lautet die Devise: Der Ton steuert das Bild.

Ist beispielsweise eine besonders dramatische Stelle in der Musik, so muss an dieser Stelle unbedingt ein
neues Bild erscheinen, also muss hier eine Überblendung gesetzt werden. 

Elisabeth passt alle Überblendungen mit äußerster Sorgfalt an die Musik an und sorgt generell dafür, dass die 
Überblendung optimal mit der musikalischen Untermalung harmoniert. Dafür nimmt sie sich sehr viel Zeit und 
korrigiert und verfeinert jede Sequenz so lange, bis sie ihren eigenen kritischen Anforderungen entspricht und
jedes Dia optimal übergeblendet wird.

Special Effects

Die moderne Digitaltechnik macht's möglich - Kamerafahrten und Zooms bringen Bewegung in die Show. 
Sparsam dosiert erzielen wir tolle Effekte - allerdings ist hier weniger mehr. 

8. Schritt - Die letzten Feinheiten

Wenn die Show fertig programmiert ist, sehen wir sie mehrmals gemeinsam an und führen ggf. noch letzte 
Anpassungen durch.

Dann lassen wir unser Werk erst einmal ruhen.

Ca. 3-4 Wochen vor der Premiere sehen wir uns die Show noch einmal kritisch an und führen die letzten 
Feinheiten durch. Mit gebührendem zeitlichen Abstand sehen wir vieles objektiver.

Und voilá – fertig ist eine faszinierende digitale Audiovisionsshow !
 

9. Schritt - Informationsbroschüre

Für die vielen Zuschauer, die keinen Internetzugang haben oder lieber  blättern als scrollen, erstellen wir eine
Informationsbroschüre mit den wichtigsten Daten zur Show. Einen kurzen Überblick über die vorgestellten 
Gebiete erhält jeder Zuschauer kostenlos vor Beginn der Show.

10. Schritt - Präsentation der Show

Die Show präsentiert Elisabeth live. Durch ihre Erfahrungen in der Erwachsenenbildung ist sie gewohnt,
vor Menschen zu sprechen.

Aus den Erfahrungen aus früheren Auftritten hat Elisabeth gelernt, das Publikum einzuschätzen. Deshalb 
ist sie auch beim Kartenverkauf immer dabei. Bei der Begrüßung gewinnen wir schon einen ersten Eindruck 
von unseren Zuschauern - und die Zuschauer von uns . 

Manfred arbeitet in der Show zwar eher im Hintergrund, aber er hat trotzdem eine sehr wichtige Aufgabe – 
denn er ist für den technischen Ablauf zuständig.

Manfred baut unseren High-End-Beamer und den PC auf, mit dem Elisabeth den Beamer steuert, er verkabelt 
die Musikanlage und sorgt mit gewissenhafter Feineinstellung dafür, dass auch alles perfekt passt. Als Techniker
hat er die idealen Voraussetzungen für diese Aufgaben.

Wie bei allen Shows – sei es nun im Fernsehen oder Live – läuft sehr viel im Hintergrund ab, wovon die Zuschauer 
gar nichts mitbekommen. Genau so ist das auch bei Shows.

Auch wenn Elisabeth in der Show im Vordergrund steht – ohne Manfreds Einsatz und ohne Technik gäbe es keine Show. 

Zuschauerfragen

Die Fragen unserer Zuschauer in der Pause und nach der Show richten sich grundsätzlich an beide.

Wir freuen uns über jeden Zuschauer, der Interesse zeigt und zu uns kommt, um (noch) mehr zu erfahren. 
Wir können unmöglich alle Informationen in die Show packen - deshalb haben wir auch die Informations-
broschüre und den Internetauftritt entwickelt.

Technische Fragen nach der Ausrüstung richten sich meistens an Manfred – Aufgabenverteilung klar erkannt ! 
Aber die könnte auch Elisabeth beantworten.

Ebenso kann Manfred sämtliche inhaltlichen Fragen beantworten, denn er weiß natürlich genau so gut über 
unsere Traumländer bescheid.

Wenn Sie also Fragen haben - wir sind immer für Sie da !

Wenn Sie uns persönlich etwas fragen möchten, kommen Sie in unsere Show. Wir freuen uns auf Ihren Besuch ! 
Wann und wo sie unsere Show sehen können, erfahren Sie unter Termine.


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