Shafer Trail - Stürmisches Offroad-Paradies für Schwindelfreie

All die Jahre haben wir uns im Nordteil des Canyonlands Nationalpark mit dem Abfahren der Panoramastraße

und der obligatorischen kurzen Wanderung zum Mesa Arch begnügt und nur den Südteil des Parks richtig erkundet, die Needles Section.

Diesmal soll das anders werden. Wir wollen endlich weg von der gut ausgebauten Teerstraße und rein ins Offroad-Abenteuer für Schwindelfreie.

Der Shafer Trail ist die beliebteste Strecke in den Canyonlands und auch für weniger geübte Offraod-Fahrer geeignet.

Für Offroad-Fans gibt es mehrtägige Trails mit kleinen Campingplätzen, die lange im Voraus ausgebucht sind.

Wir sind nach wie vor eher fürs Wandern und wollen nur mal ein wenig rein schnuppern.

Zum Wandern wäre es heute eh viel zu windig.

Deshalb halte ich auf der Rundfahrt auf der Panoramastraße bei den obligatorischen Fotostopps vorsichtshalber gebührenden Abstand zum Canyonrand.

Auf der Rundfahrt im Canyon geht es ziemlich weit runter - auf dem Weg und neben dem Weg. Ich bin echt froh, dass das nicht auf meiner Seite ist.

Manfred fährt und fotografiert. Da sag mal einer, Männer sind nicht Multitasking fähig !

Es ist Wochenende und relativ viel los.

Offensichtlich sind auch ein paar ungeübte Fahrer unterwegs. Einer traut sich nicht mehr weiter und stößt zurück, damit wir vorbei kommen.

Manfred sieht es als Herausforderung und als Übungsfahrt für die weiteren unbefestigten Pisten, die wir heuer noch geplant haben.

Ich habe vorsichtshalber nur ein halbes Sandwich gegessen und halte mich auch mit dem Trinken zurück.

Das Fotografieren ist  wieder eine recht stürmische Angelegenheit. Aber das sind wir ja schon aus dem Monument Valley gewohnt.

Mit genug Abstand zum Abgrund geht das schon.

Die frische Luft tut echt gut.

Wenn nicht gerade ein anderer Abenteurer oder

eine mächtige Wind-Böe daher braust und uns
in eine Staubwolke hüllt.

Das kennen wir auch schon aus dem Monument Valley ...

Langsam erinnert sogar die Landschaft ein wenig ans Monument Valley. Da stehen doch tatsächlich Buttes und Mesas rum !

Die Landschaft wird echt immer faszinierender.

Irgendwann gewöhne ich mich auch an die Schaukelei und es fängt an, richtig Spaß zu machen.

Der Fotoschock vertreibt die anfänglichen Schwindelgefühle.

Am Ende sind wir beide total begeistert. So gut hatten wir uns das echt nicht vorgestellt.

Ein paar Tage hintereinander wäre uns das aber wohl trotzdem zu heftig ...

Dann doch lieber wieder wandern ...

Mehr Bilder und Informationen zum Canyonlands Nationalpark

Überblick Reisebericht USA 2010         Reisebericht USA 2007        Südwesten der USA      Reisebericht Baja California

        Zurück zur Startseite