Auf unserer Fahrt vom Organ Pipe Cactus National Monument zum Chiricahua National Monument machen wir einen kurzen
Abstecher in die Westernstadt Tombstone.
Wir legen an diesem Tag 563 km zurück und wollen im Big Nose Kate Saloon gemütlich etwas trinken.
Nur ist da die Hölle los.
Eine Motorrad-Clique - alle mit denselben T-Shirts - sorgt für Full House und gute Stimmung.
Life-Musik gibt's auch. Irgendwie ist uns der Trubel heute ein wenig zu viel.
Bis zur Stunt-Show mit dem historischen Gunfight am O. C. Correl wollen wir auch nicht mehr warten.
Dafür besuchen wir die letzten Ruhestätten der Beteiligten.
Der Friedhof bietet einen sehr bewegenden Einblick in das Leben im Wilden Westen.
Ein natürlicher Tod war in Tombstone keine Selbstverständlichkeit.
Die Grabsteininschriften "Killed", "Shot", "Hanged" - legal, vom Mob oder aus Versehen -
und andere grausame Todesursachen sind dafür umso häufiger vertreten.
Viele Gräber wurden seit unserem letzten Besuch renoviert. Mittlerweile gibt es auch eine kostenlose Liste der Gräber.
Die Mauspads mit einigen besonders markanten Grabsteinen gab es 2007 noch nicht.
Uns wäre das ein wenig zu makaber. Aber in dem Wild-West-Ort namens "Grabstein" gehört der Boothill eben zu den Hauptattraktionen.
Mehr Bilder und Informationen zu Tombstone
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