Zion Nationalpark – Wanderparadies zwischen steil aufragenden Felsgiganten

Leider hat die geplante Grand Canyon Wanderung an Manfreds Geburtstag  nicht geklappt.

Und so fahren wir am nächsten Tag in den gut besuchten Zion Nationalpark.

An der Checkerboard Mesa herrscht bereits wieder Hochbetrieb.

Dabei ist nicht mal Wochenende.

Ein Shuttlesystem hilft bei der Bewältigung der 2,5 Millionen Besucher im Jahr.

Auf dem steilen Aufstieg zum 1.763 m hoch gelegenen Aussichtspunkt Angel’s Landing ist auch einiges los.

Kein Wunder – die 8 km lange Tour gehört zu den beliebtesten Wanderungen im Zion Nationalpark.

Auf 8 km sind 450 Höhenmeter zu überwinden.

Der Weg ist sehr gut ausgebaut und auch für Familien mit Kindern geeignet.

Ein wenig schwindelfrei sollte man allerdings schon sein.

Auf einer Seite ragen beeindruckende Felswände auf – auf der anderen Seite geht es beeindruckend steil runter.

Auf dem letzten Stück sollte man nicht nur schwindelfrei,
sondern auch trittsicher sein.

Die letzten 800 m zum Aussichtspunkt führen auf einem gesicherten Klettersteig über einen schmalen Grat.

Da gerät so mancher wagemutige Turnschuh-Wanderer
schnell an seine Grenzen.

Ich brauche das heute auch nicht mehr unbedingt und lasse das Manfred alleine gehen.

Übrigens bin ich nicht die einzige, die lieber unten bleibt und die tolle Aussicht genießt.

Von einer Gruppe junger Leute bleibt ausgerechnet der im Superman T-Shirt da.

Seine Freunde kommen mit weichen Knien zurück und finden es "very scary". Dafür werden sie als Heroes begrüßt.

Eine Frau erzählt, dass sie mal irgendwo Probleme hatte, wieder zurück zu kommen und so was seitdem nicht mehr macht.

Wahrscheinlich geht es nach Angel’s Landing einigen wie ihr.

Die meisten Rückkehrer wirken nicht besonders entspannt und viele geben offen zu, dass ihnen dieses Abenteuer entschieden zu viel war.

Manfred bestätigt, dass viele den Abstieg nur auf allen Fünfen geschafft haben – auch Männer (keine Ahnung, was er damit sagen will).

Teilweise musste sogar er die Hände zu Hilfe nehmen. Das will was heißen.

Also war Unten-Bleiben für mich heute wohl die richtige Entscheidung.

Nicht dass es mir so geht wie der auskunftsfreudigen Dame von vorhin.

Wir haben heuer noch einiges vor …

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