Sidestep Canyon – Muskelkater, drückende Schwüle und kleine Plagegeister

An unserem 13. Reisetag steckt mir die Wanderung auf den Yellow Rock noch ziemlich in den Knochen –

und ein gewaltiger Muskelkater in den Beinen.

Die Piste zum Sidestep Canyon ist zunächst in recht gutem Zustand.

Einen Allrad benötigt man erst auf den letzten 2 km. Da sind ein paar happige Stellen drin, die Manfred aber mühelos bewältigt.

Obwohl die Sonne immer mehr hinter den Wolken verschwindet, zeigt das Thermometer schwüle 39 ° C.

Die kleinen Plagegeister sind extrem lästig und stürzen sich sofort scharenweise auf uns.

Ich lasse Manfred alleine los ziehen und mache ein paar Überblicksfotos, als die Sonne wieder raus kommt.

Der zweite Teil des Sidestep Canyons ist recht einfach zu erwandern. Die bunten Farben erinnern ein wenig an den Yellow Rock.

Bei Sonne würde das natürlich noch viel besser ausschauen. Vielleicht klappt es ja beim nächsten Mal.

Nach der gescheiterten Tour legen wir erst mal einen ruhigen Nachmittag im Motel ein.

Bei der Hitze und dem zunehmend bewölkten Himmel macht eh nichts so richtig Spaß.

Wir überlegen, was wir die nächsten Tage machen wollen und ich schreibe ein paar Postkarten.

Als ich gerade die Adresse auf die Karte an meine Kollegen schreiben will, kracht Manfreds Sessel lautstark zusammen.

Ich hatte am Morgen schon das Gefühl, dass man da plötzlich ein wenig tiefer sitzt.

Wir nehmen es mit Humor und reklamieren das gute Stück.

Natürlich bekommen wir sofort Ersatz und der hält dann auch durch, bis wir wieder abreisen.

Bei den Coral Pink Sand Dunes klingt der Tag dann doch noch ganz gut aus.

GPS-Track (Datei öffnen mit Garmin MapSource)

Reisebericht Sidestep Canyon 2010

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