Fantasy Canyon – Wir fahren Meilen weit für bizarre Felsformationen

Von Kalifornien zum nördlichsten Zipfel von Utah

Wer uns kennt, weiß, dass wir meilenweit fahren für spektakuläre Felsformationen.

Der 900 km – Abstecher von Kalifornien nach Vernel im nördlichsten Zipfel von Utah ist mir dann aber doch etwas zu weit.

Eigentlich war auch der Abstecher nach Kalifornien nicht geplant.

Aber die Wetteraussichten für Arizona und Utah waren nicht gerade viel versprechend.

Das sind sie momentan auch nicht. Der Wetterbericht meldet mostly cloudy– also stark bewölkt.

Wir fahren trotzdem los.

Es ist Memorial-Day-Weekend – der offizielle Beginn der Sommersaison und DAS Wochenende schlechthin in den USA.

Entsprechend viel ist auf den Straßen los.

In Vernel ergattern wir gegen 18 Uhr das vorletzte Zimmer in einem Motel, das der amerikanische Automobilclub AAA empfiehlt – für 83 $.

Kurz darauf ist No Vacancy. Da hatten wir echt Glück.

Der weite Abstecher zum Fantasy Canyon hat sich gelohnt

Am nächsten Tag reißt die Wolkendecke auf und die Sonne kommt zum Vorschein.

Die Zufahrt zum Fantasy Canyon führt über teilweise schmale und kurvenreiche Pisten und ein wahres Labyrinth an unbefestigten Wegen.

Der Weg zum Canyon ist beschildert – allerdings nur in eine Richtung. Den Rückweg müssen wir alleine finden.

Das ist aber kein Problem. Manfred hat einen sehr guten Orientierungssinn.

Den braucht man im Fantasy Canyon nicht.

Das Gebiet ist recht überschaubar und in einer Stunde mühelos zu erwandern – auch wenn man so viel fotografiert wie wir.

Wir haben schon viele bizarre Felsformationen gesehen. Aber der Fantasy Canyon ist echt fantastisch.

Wir sind total begeistert. Der weite Abstecher hat sich gelohnt.

Wegbeschreibung Fantasy Canyon

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