Die blauen Zwergpinguine sind mit
durchschnittlich 40 cm Höhe und 1 kg die kleinste
Pinguinart der Welt
und kommen nur in Australien und Neuseeland vor. Nach bis zu 15 Stunden
Futtersuche auf offener See
kehren sie erst nach
Einbruch der Dunkelheit in ihre Brutkolonie an Land zurück.
Wie die äußerst seltenen
Gelbaugenpinguine gehören auch die blauen Zwergpinguine zu den bedrohten
Arten.
Ihr Lebensraum wurde in Neuseeland durch die zunehmende Besiedlung der Ostküste
weitgehend
zerstört und die Tiere auf einige wenige Gebiete zurückgedrängt. Ferner sind
die kleinen und an Land recht
unbeholfenen Vögel durch Feinde bedroht, die der
Mensch eingeführt hat, wie Wiesel, Hunde und Katzen.
Es werden in allen Brutkolonien Fallen aufgestellt, um die Pinguine und ihre Brut zu schützen.
Möglichkeiten zur Beobachtung
von Blue Penguins
Zwergpinguine kommen nirgendwo so nahe an
Menschen heran wie in Oamaru, aber auch hier können
sie
in der Regel nur aus einer Entfernung von
15-20
Metern beobachtet werden.
Pinguine reagieren sehr empfindlich auf
Störungen, deshalb ist der vorgeschriebene Abstand unbedingt
einzuhalten.
Werden die Tiere beim Landgang gestört, flüchten Sie wieder ins Wasser. Dies
kann zu
Überanstrengung der erwachsenen Tiere oder zur Vernachlässigung ihrer
Brut führen.
Die sehr scheuen Tiere lassen sich am
ehesten mit dem Herzen und auf gar keinen Fall mit Blitzlicht
fotografieren.
Aber auch wenn keine Nahaufnahmen gelingen, ist die Beobachtung der nächtlichen
Pinguin-Parade ein einzigartiges Tiererlebnis, das die Herzen aller Tierfreunde
höher schlagen lässt.