Tierwelt im Westen der USA
| Reiseführer und Naturführer versprechen eine ungeheuere
Artenvielfalt – die zweifelsohne auch besteht. Nur bekommt der Tourist die meisten Arten nur selten oder gar nicht zu Gesicht.
Wild lebende Tiere und gehen dem Menschen aus dem Weg, wenn es geht. Hinzu kommt,
dass sich viele Tiere vor Campingplätzen in der freien Natur. |
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Kleinere Säugetiere |
| Am häufigsten treffen Sie Nagetiere und Eidechsen an,
gelegentlich auch Schlangen, von denen in den USA bis auf vier Arten alle harmlos sind. Tiererlebnisse sind immer etwas Besonderes – auch Begegnungen mit den ganz Kleinen. |
Ob wir ihm viel Freude mit unserem Schokoriegel bereitet
hätten, wagen wir zu bezweifeln, denn menschliche Nahrung ist |
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Begegnungen mit Dallschafen
oder Bergziegen sind |
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Entlang
der Westküste treffen Sie an vielen Stellen Eine
Kolonie von Robben hat sich dauerhaft am |
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Kojoten |
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Kojoten gibt es
noch sehr viele, nur sieht man auch sie selten. Mit Sicherheit treffen Sie
welche im Joshua Tree Nationalpark |
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Selbst im Denali Nationalpark in Alaska haben wir Bären nur aus der Ferne zu Gesicht bekommen. Schließlich sind wir für einige Tage in den Katmai Nationalpark geflogen, um endlich unseren Traum von der Begegnung mit Meister Petz zu verwirklichen. Die Kostenfrage möchten wir hier lieber nicht erörtern, aber das Erlebnis war jeden Dollar wert. |
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Reptilien |
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Echsen sind überall anzutreffen, bis auf die Gila Echse sind alle ungiftig und harmlos. Gelegentlich sicht man auch Schildkröten. Schlangen gibt es zwar auch sehr häufig, nur sieht man sie wesentlich seltener als Echsen. Fast alle Schlangenarten in den USA sind für den Menschen harmlos. |
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Giftig sind nur Klapperschlangen, die auffällig gefärbte Korallenschlange (Coral Snake) und die Kupferkopf (Copperhead). Wir hatten ein einziges Mal eine Begegnung mit einer Klapperschlange – am frühen Morgen auf einer Wanderung ins Wonderland of Rocks im Joshua Tree Nationalpark – und die verlief absolut harmlos. Näheres unter „Die Wahrheit über Klapperschlangen“ |
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Bullennattern (Bullsnake, Gopher Snake) trifft man relativ häufig an. Die Ähnlichkeit mit Klapperschlangen schreckt sicher so manchen Fressfeind ab, aber für den Menschen ist die Bullsnake absolut harmlos. Der Red Racer (Roter Raser) macht seinem alle Ehre – da muss man die Kamera sehr schnell zur Hand haben. |
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Das Märchen von der bösen Schlange |
| Bereits in der
Bibel war die Schlange die Böse – sie hat Adam und Eva dazu verführt, von der
verbotenen Frucht zu essen. Also ist die Schlange daran schuld, dass die Menschen aus dem Paradies vertrieben wurden und nie wieder dorthin zurück- kehren durften. Seit Adam und Eva hat sich an der Einstellung zu Schlangen nicht viel geändert. Klapperschlangen gehören in den USA wohl zu den am meisten diskriminierten Lebewesen. Sogar international anerkannte Tierschützer schrecken nicht davor zurück, Schauermärchen über Klapperschlangen-Attacken zu verbreiten, die sich bei genauer Betrachtung als absolut unrealistisch herausstellen. |
| In Texas werden Klapperschlangen in
organisierten Massenjagden mit Volksfestcharakter zu Tausenden erbarmungslos abgeschlachtet. Ein fragwürdiger Spaß für die ganze Familie. |
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Die Wahrheit über Klapperschlangen |
| Klapperschlange
spielen eine wichtige Rolle beim Erhalt des biologischen Gleichgewichts in der
Natur, weil sie die Populationen von Nagetieren regulieren. |
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Klapperschlangen als Lebensretter |
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Klapperschlangen können sogar Menschenleben retten, weil ihr Gift in der Krebsforschung verwendet wird. |
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Klapperschlangen gehen dem Menschen aus dem Weg |
| Viele Menschen
haben Angst, auf einer Wanderung einer
Klapperschlange zu begegnen. Wild lebende Tiere gehen dem
Menschen aus dem Weg, wenn sie können. Auch Klapperschlangen scheuen Begegnungen mit Menschen. Wir hatten auf unseren zahlreichen Wanderungen in der amerikanischen Wildnis eine einzige Begegnung mit einer Klapperschlange. Sie sonnte sich am frühen Morgen friedlich auf einem Wanderweg im Joshua Tree Nationalpark und rührte sich nicht vom Fleck. Erst als wir ihr zu nahe kamen, setzte sie sich in Bewegung – und zwar fluchtartig in den nächsten Busch. Und erst dort, als sie sich sicher fühlte, fing sie bedrohlich zu rasseln an. |
| Wir setzten
unsere Wanderung fort – der Adrenalinspiegel war ziemlich hoch, aber diese
Begegnung war wohl ziemlich typisch. Ein Zuschauer teilte uns mit, dass sich eine Schlange vor ihm aufgerichtet hat, aber auch sie flüchtete wenig später, obwohl er sich ruhig verhielt. |
| Die Geschichten
über hinterlistige Klapperschlangen, die aus dem Hinterhalt friedliche Wanderer
angreifen, gehören ins Lexikon der populären Irrtümer – auch wenn solche Märchen sogar von weltberühmten Tierschützern verbreitet werden. |
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Klapperschlangen greifen nur zur Selbstverteidigung an |
| Klapperschlangen
haben nur beschränkte Giftvorräte und gehen deshalb sparsam mit ihrem Gift um.
Sie brauchen ihr Gift für das Töten ihrer Beute und zur Verteidigung gegen Feinde – dazu gehört auch der Mensch. Den Menschen greifen sie nur aus einem Grund an – zur Selbstverteidigung. Als Beute kommt der Mensch nicht in Frage, sogar ein Kleinkind ist für eine Klapperschlange viel zu groß. Klapperschlangen ernähren sich von Nagetieren und sehr kleinen Säugetieren. Eine Klapperschlange wird in der Regel maximal einen Meter lang und verschluckt ihre Beute in einem Stück. Die Giftzähne sind nicht zum Zerkleinern der Nahrung geeignet. |
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Klapperschlangen warnen den Menschen |
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Klapperschlangen warnen ihre Feinde, ehe sie zum Angriff übergehen. Rasseln und die aufgerichtete Drohposition bedeuten „Du bist in mein Revier eingedrungen. Bitte verschwinde hier !“ |
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Richtiges Verhalten bei einer Begegnung mit Klapperschlangen |
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Wenn Sie ein
Rasseln hören oder sich eine Klapperschlange in Drohposition vor Ihnen
aufrichtet: |
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Klapperschlangenbisse enden selten tödlich |
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Wenn Sie tatsächlich gebissen wurden: Bewahren Sie die Ruhe ! |
| Viele
Schlangenbisse sind „trocken“, d. h. die Schlange sondert kein Gift ab – denn
mit ihrem Gift gehen Schlangen sehr sparsam um.
Der Schocktod ist nicht zu unterschätzen – häufig sterben Opfer von Schlangenbissen nicht am Gift, sondern vor Angst. Ärzte und Krankenhäuser in den USA haben ein Gegengift gegen Klapperschlangengift parat. Wenn Sie rechtzeitig inärztliche Behandlung kommen, brauchen Sie nicht um Ihre Gesundheit zu bangen. Menschen
überleben einen Klapperschlangebiss mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit. das wir bei unseren vielen Tiererlebnissen nicht missen möchten. |
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