Deggendorf - das Tor zum Bayerischen Wald
 


Deggendorf wurde bereits im Jahr 1002 urkundlich erwähnt und liegt an einem natürlichen Donauübergang.
1316 wurde Deggendorf zur Stadt erhoben und wurde damit ein wichtiges Handelszentrum.

Heute ist Deggendorf ein wichtiger Industriestandort mit einem bedeutenden Binnenfreihafen und seit 1994
auch mit einer Fachhochschule.

Der Stadtplatz wird eingerahmt vom alten Rathaus (Bild links) und der Grabkirche (Bild Mitte). Der Turm der
Grabkirche gilt als einer der schönsten Barocktürme in Deutschland.


Deggendorf versteht sich auch als aufstrebende Kulturstadt: Im Kulturviertel heißt es "Kultur x vier": Stadt- und
Handwerksmuseum (Bild rechts) bieten einen informativen Querschnitt durch die Geschichte der Region. Die
Stadtbibliothek gehört zu den am besten ausgestatteten in Bayern.

Neben der Stadthalle der Kapuzinerstadl das kulturelle Zentrum. In der Kirche eines ehemaligen Klosters finden
Kunstausstellungen und kulturelle Veranstaltungen vom Konzert, Kleinkunst und Kabarett bis zur Diashow statt.












 



Der Knödelbrunnen erinnert an die legendäre Deggendorfer Knödelwerferin.

1266 stand Deggendorf unter böhmischer Belagerung. Damit die Stadt dem Feind nicht
in die Hände fiel, hielten wackere Bürger Tag und Nacht Wache auf der Stadtmauer. Nach
vielen Wochen der Belagerung riskierte ein Böhme einen Blick über die Mauer. Er erwartete
sicher, dort halb verhungerte, ausgemergelte Bajuwaren vorzufinden. Stattdessen flog ihm
ein stattlicher Knödel ins Gesicht. Der Legende nach brachte eine treu sorgende Ehefrau
ihrem Mann gerade das Essen vorbei und handelte geistesgegenwärtig – und rettete somit
die Stadt.

Als erlesene Pralinen und auch als leckere Biskuitrolle sind die Deggendorfer Knödel noch
heute in aller Munde.

Und auch die "Schandkugeln" am Rathaus wurden im 19. Jahrhundert von Durchreisenden
irrtümlich für Knödel gehalten. Tatsächlich stellen sie mittelalterliche Bestrafungsinstrumente
dar, die den Menschen am Pranger umgehängt wurden

Besonderheiten

 


 

 

Als östliche Stadtgrenze von Deggendorf gilt der Breitenauriegel mit über 1.100 Metern.
Damit weist Deggendorf innerhalb der Stadtgrenzen einen Höhenunterschied von über
800 Metern auf.

Deggendorf wird dem Beinamen "Tor zum Bayerischen Wald" in jeder Hinsicht gerecht.

Ein guter Wanderer schafft es von der Stadtmitte aus in 3 Stunden auf den Gipfel.
Bequemer geht es mit der Geißkopfbahn und einer anschließenden gemütlichen
Wanderung ohne nennenswerte Höhenunterschiede.

An der Rusel befindet sich auf ca. 800 Metern ü. d. M. der höchst gelegene Golfplatz
in Süddeutschland.
 

Sehenswürdigkeiten
in der Umgebung

 

 

 

 

Kloster Metten

Kloster Niederaltaich

Isarmündungsgebiet bei Plattling

Von Mai bis Anfang Oktober können Sie ab Deggendorf auf der Donau nach Passau fahren - eine besonders schöne Art, die landschaftlichen Schönheiten der Donau zu erleben.

 

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